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Reisebericht: Oman 2010/2011

Von der Wahiba zum weißen Traumstrand südlich von Khaluf

Wir treffen nach der Wahiba letztlich ein ganzes Ende weiter östlich auf die Straße als ursprünglich mal geplant. Bis zur nächsten Tankstelle in Al Hajj, an der ich den Luftdruck wieder erhöhen kann, sind es 40 km. Aufgrund des niedrigen Reifendrucks, zuckeln wir sicherheitshalber nur mit 60 km/h dahin und die Kilometer ziehen sich endlos. Nun will ich weiter an den weißen Strand südlich von Khaluf. Es gibt keine Straße bis an den Strand und einen Track dafür habe ich auch nicht, so dass wir schauen müssen, wo der richtige Weg ist. Ich habe im Navi nur den Punkt auf der Straße markiert, an dem ich vermutlich abfahren müsste und weiß, dass wir dann noch etwa 20-30km offroad fahren müssen. Natürlich finden wir (ich) nicht auf Anhieb den richtigen Weg,
aber letztlich kommen wir an. Weiter südlich gibt es sogar eine geschobene Sandpiste. In der Wahiba habe ich mich nicht einmal festgefahren, aber auf der Suche nach einem schönen Plätzchen zum Campen, schaffe ich das hier am Strand. Ich wollte den Luftdruck nicht reduzieren, weil es so weit bis zur nächsten Tankstelle ist und das rächt sich hier natürlich. Immerhin höre ich rechtzeitig auf, Gas zu geben, so dass der Unterboden noch nicht komplett auf dem Sand aufliegt. Klappspaten raus und gebuddelt. Im ersten Versuch komme ich noch nicht raus, aber im zweiten Versuch klappt es. Nach 15 Minuten ist das Auto wieder frei. Das kühlende Bad im Meer ist nun umso schöner.
Nix geht mehr. Hallo Klappspaten.
Nix geht mehr. Hallo Klappspaten.
Am Wasser sind die etwa 50 Meter hohen Dünen fast weiß und weiter hinten dann völlig weiß. Was die Natur hier mit Sand und Wind und dazu dem Licht bei Sonnenuntergang an Formen und Strukturen modelliert, ist schlicht spektakulär. Und wir haben einige Kilometer dieses atemberaubenden Strandes für uns allein. Erstaunlich, dass es solche Orte heute noch gibt. Weiter vorn am Strand scheint es schon ein festes Zeltcamp eines lokalen Tourenanbieters zu geben.
In ein paar Jahren ist dieser Traumstrand wahrscheinlich weitaus touristischer. Ich traue mich auch kaum, solche Orte so euphorisch zu beschreiben, weil man damit ggf. weitere Individualreisende anlockt und der Ort dann sukzessive seine Magie verliert. Andererseits profitiere ich auch immer vom Wissen anderer aus deren Reiseberichten.
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenuntergang
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenuntergang
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenuntergang
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenuntergang
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenuntergang
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenuntergang
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenuntergang
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenuntergang
Motive ohne Ende
Motive ohne Ende
Strand bei Sonnenuntergang
Strand bei Sonnenuntergang
Zum Sonnenaufgang wiederholt die Natur noch einmal das Spektakel aus Formen und Strukturen. Morgens oben auf einem Dünenkamm sitzen und einfach nur genießen. Definitiv einer der schönsten Orte,
an dem ich je war. Mit Sohnemann nach Sonnenaufgang am einsamen Strand lang zu laufen und Muscheln zu suchen, macht den perfekten Morgen komplett.
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenaufgang
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenaufgang
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenaufgang
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenaufgang
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenaufgang
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenaufgang
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenaufgang
Dünen südlich von Khaluf bei Sonnenaufgang
Track (GPX gezippt, 7.767 Punkte, 0,16 MB)
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